Nagel Heyer BSIN01867811

Chinaza - Changes

Mit Chinaza (vocals), Sebastian Weiss (piano, rhodes), Eric St-Laurent (guitar), Pepe Berns (bass), Heinz Lichius (drums). 11 Tracks. Recorded in July 2004 at A-Trane Studio, Berlin and in June 2004 and May 2005 at Audiocue Tonlabor, Berlin. „Wenn ich es schaffe, schaffst du es auch.“ Norah Jones zu Chinaza im Makor in der Upper East Side, New York City, am 28. November 2001. Norah Jones hat es geschafft. Das ist hinreichend bekannt. Und jetzt ist Chinaza dran. „Chinaza bedeutet ‚Gott antwortet’. Meiner Großmutter verdanke ich diesen Namen,“ sagt die charismatische Sängerin der gleichnamigen Band, die sich einiges vorgenommen hat: „Wir haben die Vision, mit Hilfe von Musik Bilder auszudrücken, die sich kaum in Worte fassen lassen.“ Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ war daher eine große Inspiration für die Konzeption dieses fulminanten Debüt-Albums. Die einzelnen Songs haben jeweils ihre eigene Geschichte, ergeben ein individuelles Bild und strahlen in unterschiedlichen Farben. Sie fügen sich zu einem Gesamtwerk. Jazz? Pop? Jazz-Pop? „Musikalisch ordne ich dieses Album dem Jazz zu,“ bekennt Chinaza. „Denn nur dort empfinde ich die Freiheit, musikalische Verbindungen einfach entstehen zu lassen. Ohne mir die Frage zu stellen, ob meine Musik doch bereits Soul oder gerade noch Pop ist. Diese Freiheit ist mir sehr wichtig.“ Eine hübsche, talentierte Frau. Mit gefühlvollen, träumerischen Balladen. Begleitet von vier Ausnahmemusikern. Und bereits von der – regionalen – Presse entdeckt: „Jazzfantasien mit einem Schuss Sentimentalität ... Chinaza hat eine sehr ausdrucksstarke Stimme ... die Stücke geraten zu musikalischen Gemälden ... Das fachkundige Publikum war begeistert.“ (Die Norddeutsche) Da kann doch eigentlich mit der Weltkarriere nicht viel schief gehen... Doch Chinaza bleibt erdnah: „Das bisher Erreichte macht mich zuversichtlich. Ich arbeite hart daran. Aber andererseits hat sich ganz viel ergeben. Und welcher Künstler weiß schon genau, wie im Großen und Ganzen das Musikbusiness funktioniert und im Speziellen Musik-Hypes entstehen.“ „Als ich Norah Jones in New York traf, ging es um genau das Thema. Damals war sie noch völlig unbekannt – und spielte im Makor ohne Eintritt. Das war auch der Grund meines Besuchs in dem Club, weil ich total pleite war. Ich nippte an einem Tee und lauschte ihrer Musik. Am Anfang war ich recht begeistert ob ihres Stils. Aber nach einiger Zeit schaltete ich ab. So oder so unterhielt ich mich noch kurz mit ihr, wie man es ja in New York lernt und macht. Wir wollten beide im Musikgeschäft Erfolg haben, hatten aber keine Ahnung wie das gehen soll. So sprachen wir uns gegenseitig Mut zu. Ein paar Wochen später, ich war bereits wieder in Deutschland,
Preis: 15.90 EUR